Familienbande - Über die Wichtigkeit von Familie

Familienbande - die Bedeutung unserer FamilieWie bereits auf der Startseite unseres Wissensmagazins erwähnt, ist die Familie ein wichtiger und prägender Bestandteil unseres Lebens. Wenn wir als Baby auf die Welt kommen, sind wir voll und ganz auf unsere Eltern angewiesen. Das gilt für die lebensnotwendige Versorgung hinsichtlich Hygiene und Ernährung genauso wie für die soziale Zuwendung. Wir benötigen die Liebe und Aufmerksamkeit von Mutter und Vater um gesund heranwachsen zu können. Als soziales Wesen ist der Mensch eben auf andere Menschen angewiesen. Kinder, die zwar mit allen zum Überleben notwendigen Dingen versorgt werden, jedoch keine weitere Zuwendung erfahren, verkümmern. Weitere Details hierzu auf Wikipedia.

Mit Einsetzen der Pubertät werden wir dann zunehmend unabhängiger von unseren Eltern und grenzen uns auch bewusst oder unbewusst von ihnen ab. Durch physische und psychische Veränderungen, die den Jugendlichen während dieser Zeit begleiten, nimmt sein emphatisches Empfinden deutlich ab und er fokussiert in erster Linie sich selbst und seine eigenen Ziele. Die Eltern, die in frühen Jahren der Kindheit oft auf eine Art Sockel gestellt werden, verlieren zunehmend an Bedeutung. Irgendwann, wenn man richtig erwachsen ist, stehen die Eltern dann überhaupt nicht mehr auf einem Sockel. Man begegnet sich zunehmend auf einer Ebene und führt gleichberechtigte Gespräche unter Erwachsenen, wobei die besondere Eltern-Kind-Beziehung immer bleibt. Kinder bleiben zeitlebens die Kinder ihrer Eltern, auch wenn sie längst erwachsen sind und Eltern hören auch nicht auf, sich um ihre Kinder zu sorgen.

Eine besondere Rolle innerhalb der Familie nehmen auch die Großeltern ein. Die meisten Eltern machen die Erfahrung, dass sich ihre eigenen Eltern bei den Enkelkindern ganz anders verhalten als bei ihnen selbst. In der Regel gibt es deutlich mehr Verständnis, es wird mehr erlaubt und meist auch mehr gekauft.

In früheren Zeiten lebte die Familie vor allem auf dem Land häufig im kompletten Verband gemeinsam unter einem Dach. Großeltern, Eltern und Kinder, teilweise auch noch Urgroßeltern und manchmal auch noch Geschwister der Eltern also Onkel und/oder Tanten. Heute sind die Familien kleiner und man lebt in der Regel weiter voneinander entfernt, was Vorteile hat, aber auch Nachteile mit sich bringt.

Ein modernes Konzept der Familie sind Personen, die nicht miteinander verwandt sind, aber trotzdem gemeinsam unter einem Dach miteinander leben. Man spricht dabei von Mehrgenerationen-Häuser, wo die einzelnen Menschen die Rollen einnehmen, die sie auch in einer normalen verwandtschaftlich geprägten Familie hätten. Auf diese Art entstehen Wahlfamilien, die sich selbst gefunden haben, sich aus Sympathie gegenseitig unterstützen und voneinander profitieren. Die Älteren geben ihr Wissen an die Jüngeren weiter, die Jüngeren helfen bei Tätigkeiten und Verrichtungen, die den Älteren schwerer fallen. Außerdem ist immer jemand da und niemand ist allein.